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bronze. India, Bastar, 19th cent.
Diese alte Bronze bietet das sehr beliebte Schaukel-Motiv, allerdings stellt sie die feminine Gottheit, die hier besonders sorgf?ltig ausgeführt ist, ganz alleine in den Mittelpunkt. Insgesamt ist an diesem Stück bemerkenswert, da? s?mtliche Abschnitte auf irgendeine Weise dekoriert sind. Es beginnt am kreisrunden, stark ausgestellten Fu? und die Zier besteht immer aus linearen bzw. einfachen geometrischen Mustern sowie den beliebten Spiralen, die hier den Querbalken schmücken. Die S?ulen sind schlank und von Lotusblüten bekr?nt, der obere Balken schwingt in einem spitz auslaufenden Bogen hoch und tr?gt eine Khappar. An seiner Unterseite befinden sich eng gereihte ?sen in zwei von ihnen ist die Schaukel eingeh?ngt. Die G?ttin ist betrachtenwert, wir nennen sie Mauli Devi, w?rtl. ?G?ttliches Mütterchen“. Sie ist komplett bekleidet und reich geschmückt, sie tr?gt Haarknoten und - was selten vorkommt - die Khappar signifikant erh?ht und unterhalb der Schale sogar einen wie emblematisch aussehenden Lappen. Auch eines der Attribute ist ungew?hnlich - in der rechten Hand ein Mayurapattra, ein Federnbusch aus Pfauenfedern, und in der linken einen Pfau! Der hat allerdings die Gr??e eines Huhnes und wird am Hals gehalten. Insgesamt sehr gute Patina. Im Standfu?, im Balken und in der Sitzbank der Jhula (Schaukel) ist der Gu?kern vorhanden. Im Mund der Mauli Devi sind Reste von rotem Sendur
Height 25,7 cm
Alte, genuine Bronzen aus den genannten Stammesgebieten sind heute zunehmend selten und auch in Indien kaum mehr zu finden, da es bei diesen V?lkern üblich war, alte Bronzen zusammen zu schmelzen um daraus neue zu fertigen. Ihre durchaus kindlich wirkende, urtümliche Authentizit?t hat für uns heute einen sehr eigenen und besonderen Reiz! Diese Bronzen sind immer rein kultbezogen gebunden gewesen und wurden von Bronzegie?ern gefertigt, die darauf spezialisiert waren und umherzogen. Bis auf die Nrn. 79 und 86 stammen alle aus der Sammlung eines ehemaligen Diplomaten sowie Kenners dieser Kunstbereiche. Ein gro?er Teil seiner ehemaligen Kollektion befindet sich heute im Züricher Rietberg Museum. Das Gebiet der Bastar liegt im südlichsten Teil von Madhya Pradesh, das ist süd?stliches Zentralindien. Die Kondh befinden sich ?stlich daneben in Orissa.